Elektroautos standen am Anfang des automobilen Zeitalters. Bereits 1834 baute der US-Amerikaner Thomas Davenport ein funktionsfähiges Elektroauto. Und 1899 durchbrach der Belgier Camille Jenatzy mit seiner elektisch angetriebenen "Nie Zufriedenen" - nebenbei bemerkt dem ersten speziell konstruierten Rennwagen der Welt - die Schallmauer von 100 km/h. In den USA betrug im Jahre 1900 der Bestand an Elektroautos 1.575 Stück, während nur 936 Autos mit Verbrennungsmotoren bekannt waren. Im gleichen Jahr entwarf sogar der große Automobil-Konstrukteur Ferdinand Porsche mit dem Lohner-Porsche ein Elektroauto - mit aufgrund seiner ausgeklügelten Achsgeometrie lenkungseinflußfreiem Frontantrieb und Radnaben-Motoren. Mit der Erfindung des elektrischen Starters gewannen die Benzin-Autos zahlenmäßig schnell an Bedeutung und verdrängten die Elektroautos in Nischen (z. B. als Lastenträger auf Bahnhöfen). Heute kehren sie in das Bewußtsein zurück, weil sie Hoffnungen auf die Verringerung der Umweltschädigungen durch Autos wecken. Camille Jenatzy auf La Jamais Contente
La Jamais Contente
   
Das Elektroauto kann eine Alternative zum Auto mit Verbrennungsmotor sein, obwohl (noch bestehende) gewichtige Nachteile zum gesellschaftspolitisch motivierten Eingriff des Gesetzgebers drängen, weil sie durchaus eine günstigere Energie- und Umweltbelastungsbilanz als Autos mit Verbrennungsmotor aufweisen können. Honda EV plus
Honda EV plus
 
Kosteneinsparungen stecken hinter den Überlegungen, statt eines Purpose Designs - wie es z. B. der Honda EV plus oder der EV1 von General Motors oder der Th!nk von Ford oder der City-el oder der Kewet el Jet aus Norwegen sind - ein Conversion Design - Beispiele sind der Citystromer von VW, der Citroen Saxo und der Peugeot 106 electrique - zu realisieren.