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Honda EV Plus - Baujahr 1997 - (c) Honda, USA
EV plus
Dem EV plus voraus ging der CUV-4, dessen Prototypen-Status unumstritten ist, während der EV plus von Honda als Serienfahrzeug betrachtet wird. Einziger wesentlicher Unterschied zwischen CUV-4 und EV plus sind die Energiespeicher: Der CUV-4 ist mit herkömmlichen Blei-Akkumulatoren bestückt, während der EV plus auf Drängen des CARB die leistungsfähigeren, aber auch wesentlich teuereren Ni-MH-Akkus erhielt.

Honda betonte stets, daß der EV plus zu 95 % aus neuentwickelten Teilen besteht und nur 5 % der Komponenten "aus dem Regal" genommen wurden. Dazu gehören das Lenkrad und das Armaturenbrett.

Elektro-Fahrzeuge sind bekanntlich durch das hohe Gewicht der Batterien und deren geringe Speicherkapazität in der Reichweite oder den Leistungen beschränkt. Das aber ist nach den Ergebnissen von Untersuchungen des Nutzungsverhaltens von Autos kein Hindernis für die Konstruktion und Nutzung der an sich sinnvollen, weil die Umwelt entlastenden Fahrzeuge, denn Autos werden täglich selten mehr als 100 km bewegt und dann fast ausschließlich auf geschwindigkeitsbegrenzten Strecken. Deshalb reichen mindestens 160 km Reichweite, eine Ladezeit von höchstens 8 Stunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h für eine (fast) uneingeschränkte Nutzung aus.